Billigkreisel und Selbstgebackenes
18/Dec/2008 Abgelegt in:Wochenzeitung
Gerade für Kinder ist Chanukka ein freudiger Anlass.
Bereits vor dem Fest werden Kreisel gekauft, die
neunarmigen Leuchter geputzt und die ersten Sufganiot
genossen. Vor allem aber: Chanukka ist ein Fest des
Taschengeldes und der Geschenke. Gerade deshalb ist
der Glanz des Lichterfestes für diejenigen getrübt,
die an den materiellen Segnungen keinen Anteil haben.
Zum Beispiel für die drei jungen Bewohner des
Einwandererheims von Mevasseret Zion. Mit verträumtem
Blick schlendern die vor einigen Monaten aus
Äthiopien immigrierten Achtjährigen durch den
Spielzeugladen im feinen Harel-Einkaufszentrum. Das
ist zwar nur 200 Meter vom Heim entfernt, für die
Mittellosen aber dennoch eine unerreichbare Welt. Die
Geschenke, die an der Kasse bezahlt werden,
betrachten die kleinen Neueinwanderer mit einer
Mischung aus Staunen und Enttäuschung. Für sie wird
sich Chanukka auf den Unterricht über das Wunder im
Tempel und ein Freizeitprogramm auf dem Heimgelände
beschränken.
Es sind aber nicht nur Immigranten, ....
Der komplette Artikel in PDF Format ist hier zum download 20081218_JuedAllgem
Es sind aber nicht nur Immigranten, ....
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