Archives for 2011 | Freunde von Meir Panim eV

Danke an die DIG

Wir bedanken uns hiermit recht herzlich bei der DIG-Berlin und Potsdam für das Benefizkonzert am 6. November 2011.

Die Mitglieder von Meir Panim haben beschlossen, den Erlös des Konzertes für das Projekt kostenlose Schulspeisung zu verwenden.

Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an Roman Schütz, der mich tatkräftig bei unserem Infotisch im RBB vertreten hat.


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Auf dem Foto von l.n.r.
Herr Feilcke (DIG Vorstand), Herr Freitag (DIG Vorstand), Herr Keller (Repräsentant von Meir Panim) und Herr Beyer (Meir Panim)

Kleine Beträge für große Not

Kleine Beträge für große Not
Ehrenamtliche verkaufen in Or Akiwa gebrauchte Literatur für den guten Zweck
28.09.2011 – von Sabine Brandes

Für wahre Bücherwürmer kann es nur einen Beruf geben. Um ein Haar wäre Marion Fridman tatsächlich Bibliothekarin geworden. Dann schwenkte sie um und widmete sich als Logopädin den Sprachproblemen von Kindern. Bücher blieben fest in ihrem Herzen verankert. Heute, im Ruhestand, arbeitet sie ehrenamtlich im englischen Buchladen der Wohltätigkeitsorganisation Esra in Or Akiwa und schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie hat sich ihren Traum erfüllt und sammelt gleichzeitig Geld für hilfsbedürftige Menschen.
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Schon vor der Eingangstür kann man sehen, dass hier Freunde der Literatur am Werk sind: Alphabetisch geordnet und säuberlich aufgereiht stehen die Bücher in Regalen an der Wand. Romane, Sachbücher und Lesestoff für Kinder. In der Mitte drei Tische mit Stühlen, Schmökern ist erlaubt. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen Fridman und Judy Rosenblatt könnten sich kaum einen besseren Ort für ihr Projekt vorstellen.

Und das, obwohl sich an der hinteren Wand desselben Raumes eine Küche mit einem großen Ausgabefenster befindet: die Suppenküche von Meir Panim. Hier können sich Bedürftige warme Speisen abholen. Dieser Tage gibt es spezielle Rosch-Haschana-Feiertagspakete. Bücher und Mittagessen nebeneinander – in Or Akiwa funktioniert es bestens. »Die Leute sind begeistert, dass die vollen Regale eine schöne Atmosphäre zaubern, wir freuen uns, andere Menschen kennenzu- lernen«, erklärt Rosenblatt das ungewöhnliche Zusammenspiel.

PROJEKT Esra ist 1979 von Englisch sprechenden Einwanderern gegründet worden, um die Eingliederung der Immigranten durch gemeinsame Projekte und wohltätige Aktionen zu erleichtern. Die Mitglieder stammen aus den USA, England, Südafrika und Australien. Heute kümmert sich die Gemeinschaft um die verschiedensten wohltätigen Projekte, von der Schülerhilfe in Englisch und Musikkursen für äthiopische Kinder bis zu Häusern für obdachlose Mädchen oder Secondhand-Geschäften, in denen mittellose Israelis billig einkaufen können. Zweigstellen gibt es von Aschkelon bis Zichron Yaakow im ganzen Land. Esra hat sich auf die Fahnen geschrieben, die israelische Gesellschaft zu einer besseren zu machen.

»Tikkun Olam« sei etwas sehr Jüdisches, erklärt Fridman, die einmal die Woche im Buchladen arbeitet, im Komitee von Esra sitzt und im Strick-Club Kleidung für arme Kinder fertigt. Es ist auch Rosenblatts Motiv. Mit dem Bücherverkauf hilft sie, Geld für Israelis zu sammeln, denen es nicht so gut geht wie ihr selbst. Für die Frau aus New York gehört die ehrenamtliche Tätigkeit seit zweieinhalb Jahren fest zum Leben, obwohl sie als Englischlehrerin Kinder mit Lernschwierigkeiten unterrichtet und gleichzeitig studiert. Sie ist überzeugt von ihrem Engagement: »Ich nehme mir diese Zeit, weil ich es wichtig finde, der Gesellschaft etwas zurückzugeben.«

Rosenblatt hat drei Kinder. Als ihr zwölfjähriger Sohn einmal sagte, sie seien wohl arm, weil sie nicht im Luxus schwelgten, zeigte ihm seine Mutter, was »arm« wirklich bedeutet. Sie nahm ihn mit in den Buchladen und zu Meir Panim. »Dieser Einblick in alle Facetten der Gesellschaft lässt schon bei Kindern andere Werte wachsen, und das ist mir sehr wichtig.«

TRADITION Die 52-Jährige will die Tradition des Helfens und Gebens ihrem Nachwuchs vermitteln, wie sie schon in ihrer Familie weitergegeben worden war. Rosenblatts Großeltern stammten aus Ungarn, emigrierten nach Israel und hatten nie viel. »Dennoch haben sie immer etwas für andere übrig gehabt«, erzählt sie. »So machen wir es nun auch, damit sich die Kette, für andere da zu sein, immer weiter vervollständigt. In diesem Jahr genauso wie im Neuen, das kommt.«

Ein Buch geht für fünf Schekel über den Ladentisch, Neuerscheinungen für zehn. Es sind keine riesigen Beträge, die durch den Verkauf zusammenkommen. Dennoch können damit verschiedene Projekte finanziert werden. Im letzten Jahr etwa kaufte Esra mit einem Teil der Einnahmen Schulbücher für acht Mädchen und Jungs, deren Eltern sie sich nicht leisten konnten, und buchten Reitkurse für behinderte Kinder. Jeden Monat geht zudem etwas an Meir Panim für Windeln und Babynahrung. Kleine Beträge, die doch in der Not eine große Hilfe sind.

Quelle: http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/11382

Ihre Hilfe kommt an!

Alle Kinder, die unsere Ferienlager Dank Ihrer Hilfe im Sommer 2011 besuchen konnten, kamen aus den Programmen unserer nachmittäglichen Jugendclubs oder über die örtlichen Sozialhilfe– Abteilungen.
Wir sorgten dafür, dass die Kinder ihre Ferien in einer sichereren, sozial stabilen und fröhlichen Umgebung verbringen konnten.
Hier sind einige der Höhepunkte dieses unvergesslichen Sommers:
  • Pool Tage / Fahrt in den Superland– Vergnügungspark / Safari Tage
  • Jerusalem-Tag: die Kinder wurden mit Leckereien und Geschenken von lokalen Anbietern der Altstadt überrascht. Danach besuchten sie den biblischen Zoo in Jerusalem.
  • Road Safety Tag: die Kinder lernten den sicheren Umgang mit dem Straßenverkehr.
  • Schokolade Tag: die Kinder stellten selber Schokolade her und die schönsten Leckereien für ihre Familie zusammen.
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Bitte spenden Sie für Meir Panims Soforthilfe-Aktionen,
bei denen die Bedürftigen mit Lebensmitteln und anderen
Hilfsmaßnahmen unterstützt werden!

Israel Tag in Deutschland

Israel Tag in Deutschland

Meir Panim war auch in Berlin und in Frankfurt am Main mit je einem Stand vertreten.
In Berlin waren Frau Feiling, Herr Dorn und Herr Beyer am Stand präsent.
Als besonderen Hingucker und „Kommunikations-Animator“ haben wir einen Kessel Suppe (koscher vegetarisch) am Stand ausgegeben und dabei immer die Arbeitsweise der „Meir Panim Free Restaurants“ erklärt. Es war eine außerordentliche erfolgreiche Aktion und wir kamen mit viele Menschen ins Gespräch.

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