Meir Panim war der Retter in der Not für Rivka | Freunde von Meir Panim eV

Meir Panim war der Retter in der Not für Rivka

Meir Panim unterstützt alleinerziehende Mutter in Notsituation.

Meir Panim war der Retter in der Not für Rivka Aburus (Pseudonym) und ihre Familie. Als alleinerziehende Mutter von fünf Kindern, von dem eins schwer krank ist, konnte Aburus ihre Kinder nicht einmal mit dem Nötigsten versorgen.
„Meir Panim hat uns am Leben erhalten“, sagt sie. „Ich möchte mir gar nicht vorstellen, was aus uns geworden wäre, hätten sie uns nicht beigestanden.“

Meir Panim ist eine Wohlfahrtsorganisation, die Armut und Versorgungsnotstände in Israel mittels Lebensmittelausgabe und sozialen Hilfsprogrammen für Kinder und Erwachsene bekämpft. Die Mitarbeiter setzen sich täglich dafür ein, die Situation bedürftiger Israelis sowohl versorgungstechnisch zu verbessern, als auch zusätzliche Ausbildungsprogramme für die zur Verfügung zu stellen, die auf dem Arbeitsmarkt noch eine Chance haben.
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Aburus lebt in der Stadt Dimona, in der Meir Panim besonders aktiv ist. Sie erzählt, dass Meir Panim sie nicht nur wöchentlich mit ausreichend Lebensmitteln für sich und ihre Kinder versorgt, sondern auch Kleidung und Schuhe zur Verfügung stellt sowie neue Schulranzen gefüllt mit Heften und Stiften.
Sie betont, dass es ihr selbst unmöglich wäre, ihren Kindern das zu ermöglichen. „Einen Schulranzen sowie entsprechende Materialien für den Unterricht kann ich mir von meinem wenigen Geld nicht leisten. Auch in den Ferien bin ich auf Unterstützung angewiesen.“
Aburus erhält pro Monat 2.700 NIS (EUR 639) Kindergeld. „Seit drei Monaten habe ich einen Teilzeitjob als Betreuerin behinderter Menschen. Damit verdiene ich 1.500 NIS (EUR 355) pro Monat. Von diesem Geld können sechs Leute kaum leben.“
Damit gehört sie zu der schockierend großen Zahl in Armut lebender Israelis. Laut aktueller Statistik des Israel National Insurance Institute leben 1,7 Millionen Menschen in Israel unterhalb der Armutsgrenze, darunter fallen auch zwei von fünf Kindern. „Meir Panim füllt die Versorgungslücke, die wir in unserem Alltag nicht von selbst schließen können“, erläutert Aburus. „Ich segne sie jeden Tag für ihre Großzügigkeit uns gegenüber und all den anderen, die sich in einer ähnlichen Lage befinden.“
Aburus‘ Bruder arbeitet, seitdem sie Unterstützung von Meir Panim erhält, als freiwilliger Helfer in den kostenlosen Restaurants, die wie Suppenküchen freie Mahlzeiten ausgeben. „Mein Bruder hilft gerne und natürlich besonders gern denen, die meine Familie so sehr unterstützt haben. Er macht dort sauber, hilft bei der Zubereitung und Verteilung von Essen und in anderen Bereichen.“
Meir Panim teilt jährlich in ganz Israel insgesamt 410.000 Essen aus. 180.000 Essen-auf-Rädern werden an Menschen geliefert, die an ihre Wohnung gebunden sind. 100.000 warme Mahlzeiten werden an Schulkinder ausgegeben sowie 5.300 FoodCards zum Einkauf von Lebensmitteln für die Feiertage.