Meir Panim - Dinner - München | Freunde von Meir Panim eV

Meir Panim - Dinner - München

„Die Kraft des Gebens“

Am Donnerstag vergangener Woche hatten die „Freunde von Meir Panim“ zu einem exklusiven Dinner zugunsten ihrer Hilfszentren in Israel ins Gemeinderestaurant Einstein eingeladen. Zielsetzung der Organisation ist es, von Armut betroffenen israelischen Familien hilfreich zur Seite zu stehen und ihre Not zu lindern und ihnen den Weg für eine bessere Zukunft zu ebnen.

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Frau Sternbuch, Herr Bundespräsident a.D. Christian Wulff, Frau Goldmann, Herr Keller, Herr Beyer
„Die Kraft des Gebens“

Am Donnerstag vergangener Woche hatten die „Freunde von Meir Panim“ zu einem exklusiven Dinner zugunsten ihrer Hilfszentren in Israel ins Gemeinderestaurant Einstein eingeladen. Zielsetzung der Organisation ist es, von Armut betroffenen israelischen Familien hilfreich zur Seite zu stehen und ihre Not zu lindern und ihnen den Weg für eine bessere Zukunft zu ebnen.

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Frau Sternbuch, Herr Bundespräsident a.D. Christian Wulff, Frau Goldmann, Herr Keller, Herr Beyer



Schon im Foyer des Münchner Gemeindezentrums knüpften die Gäste mit Johannes Beyer vom Vorstand des Freundeskreises Netzwerke für künftige Projekte. Eines, das demSponsor des Abends, Michael Keller, besonders am Herzen liegt, sind die Free Restaurants“. Der Gast bezahlt einen symbolischen Betrag, den er sich leisten kann. Keller unterstrich in seiner Ansprache, dass dass in diesen Einrichtungen eine Atmosphäre gegenseitiger Achtung herrsche - auch der Bedürftige sei Gast und werde als solcher behandelt.

Präsidentin Charlotte Knobloch unterstrich in ihrer Rede, die ihr Referent Aaron Buck verlas, da sie selbst kurzfristig verhindert war, was der Freundeskreis allen vor Augen führt: Das Motto „Die Kraft des Gebens“ zeige, „dass wir alle mit der Möglichkeit zu helfen gesegnet sind. Wir stehen auf der Sonnenseite des Lebens. Notleidenden Menschen zu helfen, gibt uns die Chance, G-tt zu danken. Meir Panim hilft uns dabei.“
Als Freund von Meir Panim erwies sich auch Bundespräsident a.D. Christian Wulff. Er unterstrich die Bedeutung sozialen Engagements, wie es Meir Panim praktiziert. Die Helfer dort nehmen sich Zeit für die Schwachen der Gesellschaft - und sie schenken Herzenswärme.

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Herr Chmiel, Herr Bundespräsident a.D. Christian Wulff, Frau Sternbuch, Herr Keller



Wie zuvor schon Charlotte Knobloch ging auch Wulff auf die aktuelle Situation des Flüchtlingszustroms in Deutschland und Europa ein. Viele machten sich Sorgen, „dass die Probleme anderer Länder in unser Land kommen wird. Das muss man sehr ernst nehmen.“ Bei aller Weltoffenheit und Hilfsbereitschaft stünden aber bestimmte Dinge wie die freiheitliche Demokratie nicht zur Disposition.

Eine wichtige Voraussetzung für ein gelingendes Miteinander ist dabei Bildung, wie in Israel von einem weiteren Projekt von Meir Panim auch schwächeren Gesellschaftsschichten angeboten wird. Der frühere IKG-Vizepräsident Yehoshua Chmiel unterstrich dies als Dinner-Sprecher. In seinem Vortrag zog er Parallelen zwischen den vielen Einwanderern nach Israel und deren Integration und der aktuellen Situation in Deutschland. „Bildung und Erziehung ist das A und O einer jeden Gesellschaft“ lautete dabei eine seiner zentralen Aussagen. Um diese zu erlangen und auch weitere Probleme zu lösen, bedürfe - hier wie dort - der gemeinsamen Anstrengung aller.


Text: Miryam Gümbel
Fotos: I. Gessner