Liebe Freunde,
Israel ist ein kinderfreundliches Land mit einer
überdurchschnittlichen Geburtenrate für eine
Industrienation. Dieser positiven demografischen
Entwicklung steht die Tatsache gegenüber, dass in Israel
rund 36 Prozent der Kinder unter der Armutsgrenze leben.
Die Prognosen sprechen von einer weiter ansteigenden
Bedürftigkeit von Kindern in Israel. Es sind nicht nur
Kinder, sondern auch andere Menschen am Rande der
Gesellschaft, die täglich ums Überleben kämpfen. Wie in
anderen Industrieländern klafft die Schere zwischen Arm und
Reich trotz des Wohlstandes in der Mitte der Gesellschaft
weiter auseinander.
Gemeinnützige Organisationen wie Meir Panim unterstützen in
Not geratene Menschen. Meir Panim engagiert sich für
Bedürftige ungeachtet ihrer Religion und Herkunft und legt
Wert darauf, dass Notleidende ihre Würde nicht verlieren.
Die vielfältigen Angebote werden gerne angenommen. Sie
reichen von Suppenküchen über Essen auf Rädern bis hin zu
Schulspeisungen für täglich mehrere tausend Kinder. Mit
Jugend- und Bildungsprogrammen wie Hausaufgabenhilfe oder
Sprachförderung will die Initiative der Armut nachhaltig
entgegentreten und sozial Schwachen eine
Zukunftsperspektive geben.
Ich wünsche Meir Panim insbesondere für die Arbeit mit
Kindern und Jugendlichen alles Gute und möchte Sie, liebe
Freunde, dazu ermutigen einen Beitrag zur Bekämpfung der
Armut zu leisten.
Charlotte Knobloch
Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland